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Samstag, 26. September 2026

Wenn einem alten Mann langweilig ist - oder - Der verzweifelte Versuch der Dichands doch noch etwas Kohle aus der Medienförderung zu bekommen

 

Heutige Schlagzeile in der Samstag-Krone.

Gerhard Zeilers Ansage in der „Krone“

Chef der SPÖ? „Ja, ich will!“ Daneben das Bild eines Grinsezeilers.

 Nun, nachdem den Dichands das permanente und jahrelange Babler-Bashing auch nur einen Millimeter weiterbrachte, muss nun – will man sich weiterhin im gesetzlichen Rahmen bewegen – etwas tiefer in die mediale Trickkiste gegriffen werden. Und da kommt der einst mächtige Medienmacher Zeiler gerade recht. Die Dichands versuchen nun die Pest (Babler) durch Cholera (Zeiler) zu ersetzen in der Hoffnung, dass Scheißerei das geringere und besser behandelbare Übel ist.

Gerhard Zeiler ist 71 Jahre alt, Pensionist – mit anderen, rustikalen Worten ein alter Schneebrunzer der froh sein sollte, wenn er noch gerade wischerln kann. Was will ein alter Mann, der froh sein muss, wenn er am Morgen noch aufwacht, über die Zukunft einer politischen Partei und eines Landes entscheiden? Die Zukunft gehört der Jugend und nicht den Zombies und Scheintoten.

Wir erinnern uns. Nachdem der Hobby-Taxler Werner Faymann die SPÖ als Vorsitzender jahrelang erfolgreich von Wahlniederlage zu Wahldebakel führte, wurde er 2016 von Christian Kern abgelöst. Kern hätte zwar das Potential gehabt die SPÖ wieder in lichte Höhen zu führen, verschlief allerdings diese Möglichkeit indem er Sebastian Kurz grob unterschätzte. Dieser nutzte die Gelegenheit und wurde schließlich Bundeskanzler. Kern war beleidigt und verließ die Politik. Das war die Zeit, als man Gerhard Zeiler auf Knien bat den Parteivorsitz der SPÖ zu übernehmen. Aber Zeiler sah sich nicht als politischer Müllmann. Die Scherben sollte wer anderer wegmachen – und so folgte Pamela Rendi-Wagner, deren Erfolg auch recht überschaubar war.

 Falls Gerhard Zeiler in der Pension langweilig ist und er unbedingt eine Beschäftigung sucht, kann er ja beim Pensionistenverband Österreichs anfragen, ob sie nicht einen Job für ihn hätten. Hier die Kontaktdaten:

https://pvoe.at/

E-Mail: office(at)pvoe.at

Donnerstag, 21. September 2023

Von der Dummheit und Ignoranz eines Volkes

Andreas Babler kämpft um die Gunst der Wählerschaft. Er weiß, dass 95 Prozent der Bevölkerung von der ÖVP-Grünen Bundesregierung im Regen stehen gelassen werden. Ihre Probleme werden ignoriert und ihre Überlebensängste manipulativ soweit kanalisiert, dass der Eindruck entsteht, die Ausländer bzw. die Migranten seien an der derzeitigen Lebenssituation schuld. Was natürlich ein Blödsinn ist.

Babler nennt die Probleme beim Namen. Viel zu hohe Inflation, die wir einerseits der Gier der Industrie und andererseits der Untätigkeit der Regierung zu verdanken haben. Extreme Teuerung bei Lebensmittel, Mieten und Energiekosten. Hier müsste eine volksnahe Regierung regulierend eingreifen.

Die Löhne müssen entsprechend steigen, damit die Kaufkraft der Menschen erhalten bleibt. Außerdem ist es an der Zeit die wöchentliche Normalarbeitszeit auf 32 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich einzuführen. Ja, IV, WKO und ÖVP schreien da auf, als würde man ihnen das Herz herausreißen wollen. Aber das haben sie auch bei der Einführung der 48 bzw. 40 Stundenwoche gemacht. Viele Länder und Betriebe arbeiten bereits nur noch 32 Wochenstunden und sind zufrieden. Die Leistung der Mitarbeiter und die Motivation sind gestiegen, während die Krankenstände zurückgegangen sind.

Mehr Steuergerechtigkeit. Andreas Babler predigt es immer wieder. Der Faktor Arbeit ist viel zu hoch und der Faktor Vermögen viel zu wenig besteuert. Erbschaften sind überhaupt nicht besteuert. Hier muss eine Umverteilung stattfinden. Mehr Gerechtigkeit. Es kann nicht sein, dass die 5 Prozent der Reichen und Superreichen die Infrastruktur des Staates genauso wenn nicht noch intensiver nutzen als die restlichen 95 Prozent, aber dafür fast keine Steuern bezahlen.

In allen SPÖ-geführten Kindergärten sind diese für die Kinder kostenlos. Das möchte Andreas Babler für ganz Österreich. Die Mieten sollen bis 2025 eingefroren werden und danach jährlich um maximal 2 % steigen dürfen. Schließlich, so der Tenor aus der SPÖ, ist Wohnen ein Grundrecht.

Das alles und einiges mehr steht auf der Agenda der SPÖ, wenn Andreas Babler Bundeskanzler wird. 95 Prozent der Bevölkerung würde das spüren und ihr Leben würde sich eklatant verbessern. Normalerweise müsste Andreas Babler in den Umfragewerten durch die Decke schießen. Tut er aber nicht. Politikberater und einige seriöse JournalistInnen meinen, Babler hätte ein Kommunikationsproblem. Er käme mit seinen Anliegen nicht bei der Bevölkerung an.

Hallo? Was ist los? Endlich ist da ein Politiker, der kein NLP-Schwurbler ist, der jede Diskussion vernichtet, viel redet aber nichts sagt. Endlich ist da einer, der Fragen auch beantwortet und konkrete Lösungen für Probleme anbietet. Endlich ist da einer, der nicht die Ausländer als Sündenböcke für alles und nichts bemüht. Und was machen die Menschen auf der Straße? Sie ignorieren ihn.

Entweder geht es den ÖsterreicherInnen noch viel zu gut, sind von der ÖVP noch viel zu wenig in den Allerwertesten gepimpert worden oder sie sind einfach nur fetzendeppert.